Zusammen handeln – gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung!

Wir freuen uns über das große Interesse an der heute vorgestellten Broschüre „Rechtspopulismus in Berlin – Rassismus als Bindeglied zwischen der `Mitte` der Gesellschaft und Neonazismus“. Dies war einerseits Ergebnis einer über einjährigen erfolgreichen Arbeit des Bündnisses und andererseits Zeichen eines wachsenden Problembewusstseins gegenüber  gesamtgesellschaftlichen Phänomen wie Rechtspopulismus und Rassismus. Über 30 Teilnehmer_innen verschiedener Organisationen, Vereine und Gruppierungen` nahmen an der Pressekonferenz des Bündnisses „Rechtspopulismus stoppen“ teil.

Neben der Vorstellung der Broschüre durch das Bündnis sowie die Mitautor_innen Koray Yılmaz-Günay, Sevim Daǧdelen, Daniel Gollasch und Lars Rauchfuß wurde die von uns unterstützte Mitmach- Kampagne „Zusammen handeln – gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung“ gestartet. Im Mittelpunkt stehen hierbei nicht nur die Wahlkampf-Aktivitäten rechtspopulistischer und rassistischer Parteien, wie der Anti-Islamisierungskongress von „Pro Deutschland“ und der Wilders-Besuch bei der Partei die „Die Freiheit“, um Gegenaktivitäten zu organisieren und zu koordinieren bzw. zu kommunizieren. Ihr Anliegen ist es darüber hinaus, vor den Berliner Wahlen den alltäglichen Rassismus und Sozialchauvinismus in Politik, Gesellschaft und Medien aber auch in Institutionen, Strukturen, Gesetzen und Personenzusammenhängen etc. aufzuzeigen und kritisch zu hinterfragen. Als erste Aktivität der Kampagne ist am 03. August 17.00 Uhr eine Demonstration ab dem Rosenthaler Platz unter dem Motto:“ Solidarität mit den Opfern von Oslo und Utøya! Gegen Rechtspopulismus und Rassismus! Der Tod  kommt aus der Mitte!“ angemeldet. Zur Mitarbeit durch eigene Veranstaltungen und Unterstützung wird auf der  Kampagnenwebseite: http://zusammenhandeln.blogsport.eu/ aufgerufen.