„Die skandalöse Geheimhaltungstaktik der Berliner Polizei konnte die Proteste gegen die rassistische Hetze mit Hilfe geplanter, aber als vermeintlich spontan angekündigter Aktionen von „Pro Deutschland“ am 27.08.2011 nicht aushebeln. Die Ausrichtung auf spontane, dezentrale Aktionen war erfolgreich“, erklärt die Kampagne „Zusammen handeln“. „Der am Samstag nur knapp 10 Teilnehmer zählende „Anti-Islamisierungskongress“ wurde von rund 200 Gegendemonstranten überrascht und vollständig isoliert. Auch die Berliner Polizei hatte dem nichts entgegenzusetzen als ruppiges Agieren und ständige Androhungen von Zwangsmaßnahmen.“ So kündigten die Beamten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht an, obgleich es sich bei den Gegenprotesten um spontane Versammlungen handelte. Darüber hinaus verweigerten sie eine Anzeige gegen einen Sympathisanten von „Pro Deutschland“, der durch tätliche Übergriffe auf den Lautsprecherwagen auffiel. 2011 08 27 PM Spontane Mobilisierung gegen Wahlkampfaktionen von Pro D erfolgreich. Geheimhaltungstaktik der Polizei gescheitert.