09.09.2011 Presseerklärung:

Am 11. September – Neonazis und Rassisten entgegentreten!

 

„Der 11. September gehört seit dem faschistischen Putsch gegen die Regierung Allende in Chile den Opfern und Betroffenen faschistischer Gewalt. Dem Versuch von Neonazis und RassistInnen, den 11. September am 10. Jahrestag der Anschläge in New York für sich zu instrumentalisieren, werden wir entschieden entgegengetreten. Ihrer Hetze gegen MigrantInnen und insbesondere MuslimInnen, gegen Selbstbestimmung und ein solidarisches, gleichberechtigtes Zusammenleben werden wir sowohl inhaltlich als auch aktionsorientiert eine klare Abfuhr erteilen“, erklärt die Kampagne „Zusammen handeln!“.

„Den Tätern und geistigen Brandstiftern den Nährboden zu entziehen erfordert solidarisches Handeln und ein Bekenntnis gegen die Polarisierung und Spaltung der Gesellschaft, unabhängig von der Herkunft, Religion, Lebensweise oder dem sozialen Status. Deshalb gilt es am Vormittag des 11. September ab 10.00 Uhr am Breitscheidplatz gegen „Pro Deutschland“ und ab 11.00 Uhr am S-Bhf. Berlin-Schöneweide gegen die NPD aktiv zu werden.  Wer den Nazis dann noch einmal auf die Pelle rücken will, sollte dies ab 18.00 Uhr in Lichtenberg tun. Da heißt es dann: Weg mit dem  „NW Berlin“-Stützpunkt Lückstraße 58!

Der 21. Tag der „Erinnerung und Mahnung“ (TDM) der Berliner VVN- BdA setzt am 11. September, 13 bis 18 Uhr am Lustgarten zwischen Dom und alten Museum ein Zeichen gegen Fundamentalismus, Rassismus, Antisemitismus und Neonazismus.

Keinen Fußbreit den Neonazis und Rassisten!