Gut 100 Menschen schlossen sich den Aufrufen zu Protesten gegen die Neueröffnung eines rechten Bekleidungs-Ladens mit dem Namen Tønsberg, der die bei Neonazis beliebte Modemarke „Thor Steinar“ vertreibt, in unmittelbarer Nähe des Jüdischen Friedhofes in Weißensee an. Die Berliner Polizei „unterstützte“ scheinbar, wie nicht selten zuvor bei anderen antifaschistischen Protesten, das Anliegen durch die Einschränkung des Versammlungsrechtes. So konnte die Veranstaltung trotz ausreichender Entfernung nicht gegenüber in unmittelbarer Sicht- und Hörweite, sondern nur in ca. 200 m Entfernung stattfinden. Die Kampagne protestiert gegen die so fortsetzte Vorabkriminalisierung von zivilgesellschaftlichem Widerstand gegen Neonazistrukturen.
Aufruf, Bilder, Bericht des Bündnis „Kein Kiez für Nazis“ hier …
Aufruf weiterer AkteurInnen hier …
(„Thor-Steinar-Laden: Das Geschäft mit den Rechten„, Berliner Kurier, 28.10.2011)





