Die Einweihung des Denkmals für die ermordeten Sinti und Roma durch die Bundesregierung ist bereits im Vorfeld durch Bundesinnenminister Friedrich zur bloßen Alibiveranstaltung diskreditiert worden. Wer den Sinti und Roma aus Serbien und Mazedonien auf kriminalisierende Art und Weise die Beanspruchung des Rechts auf Asyl als ‚Ausnutzen unseres Systems‘ ´Mißbrauch´ unterstellt oder solche Stimmungsmache unwidersprochen hinnimmt, schürt und bestärkt antiziganistische und rassistische Vorurteile gegen sie. Das längst überfällige Gedenken an die durch die Nazis ermordeten Sinti und Roma als Mahnung und Verpflichtung für diese und kommende Generationen durch die Bundesregierung droht so zum heuchlerischen Akt zu verkommen“, erklärt der Sprecher der Kampagne „Zusammen handeln – gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung, Dirk Stegemann, anlässlich der heutigen Denkmaleinweihung. Stegemann weiter: download …