Archiv der Kategorie Mobilisierung

08.04. Internationaler Tag der Roma – for World Wide Roma Movement

Die Kampagne „alle bleiben!“, das Refugeecamp Oranienplatz, die Kampagne „Fight Racism now!“, die Berliner VVN- BdA und weitere Organisationen und Gruppierungen rufen gemeinsam alle Berliner_innen dazu auf, am Internationalen Tag der Roma, dem 08. April, ab 12.00 Uhr im Refugeecamp Oranienplatz an der weltweiten Solidaritätsaktion „Thousands of balloons will fly – 8. April 2013 for World Wide Roma Movement“ teilzunehmen. (https://www.facebook.com/events/101346690039993/) http://www.roma-center.de/termine/termine12b.htm

Zu 15.00 Uhr ruft dann das Rromano Bündnis (IniRromnja., Rroma Informations Centrum, Rroma Aether Club Theater) zu einer Demonstration und Gedenkkundgebung auf. Start ist vor der Ungarischen Botschaft, Unter den Linden 76 in Berlin- Mitte (U/S-Bhf Brandenburger Tor) https://www.facebook.com/events/157351424429730/
http://inirromnja.wordpress.com/

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13.04. Demo gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!

Aufruf: „

Am 17. April 2013 wird in München der Prozess gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe sowie vier der Unterstützer beginnen: Ralf Wohlleben, Holger Gerlach, Carsten Schultze und André Eminger.

Ein breites antifaschistisches Bündnis ruft deshalb zu einer bundesweiten Großdemonstration in München am Samstag vor Prozessbeginn auf. (mehr …)

Bus aus Berlin bei Kampagne „Fight Racism now!“ hier …

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18.04. Einweihung der drei Litfaßsäulen zum „Arbeits- und Bewahrungshaus Rummelsburg“ im Rahmen des Berliner Themenjahr 2013 „Zerstörte Vielfalt“

Der Arbeitskreis „Marginalisierte – gestern und heute“ ruft zur Teilnahme auf:

„Am Donnerstag, dem 18. April 2013 um 11 Uhr wird die Einweihung der drei Litfaßsäulen zum „Arbeits- und Bewahrungshaus Rummelsburg“ und zu den Naziverbrechen an den als so genannte „Asoziale“ gebrandmarkten, stigmatisierten, verfolgten, zwangssterilisierten und ermordeten Menschen am Rummelsburger Ufer (10317 Berlin, verlängerte Friedrich-Jacobs-Promenade, am Umriss der ehemaligen Kirche) stattfinden.

Erstmals wird somit öffentlich an das Unrecht und die Naziverbrechen an sozial und rassistisch ausgegrenzten Menschen unter dem Stigma „asozial“ im Rahmen des Berliner Themenjahr 2013 „Zerstörte Vielfalt“ erinnert. Davon betroffen waren Bettler/innen, Wanderer, Wohnungslose, Homo*Menschen, Sexarbeiter/innen, „Kleinkriminelle“, Alkoholkranke, Frauen mit Kindern verschiedener Väter, so genannte „Arbeitsscheue“, Fürsorgeempfänger/innen aber auch explizit rassistisch verfolgte Menschen wie Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma. Zu dem konnte mit dem Stigma belegt und kriminalisiert werden, wer als angeblich „unangepasst“ nicht in das Bild der jeweiligen so genannten Mehrheitsgesellschaft bzw. der politisch Herrschenden passte. Anlass des Themenjahres und der Aufstellung der Litfaßsäulen ist der 80. Jahrestag der Machtergreifung der Nazis von 1933 und der 75. Jahrestag der Novemberpogrome des Jahres 1938.

Unser Anliegen und unsere Motivation liegt darüber hinaus an einer breiteren außerparlamentarischen Beteiligung an dem Prozess der Konzeption und Umsetzung eines Gedenk-, Lern- und Forschungsortes zur Geschichte von sozialer und rassistischer Ausgrenzung sowie deren Kontinuitäten und Brüchen unter Berücksichtigung der jeweiligen zeithistorischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und der Singularität der Naziverbrechen bis heute. Damit könnte nicht nur eine breitere gesellschaftliche Akzeptanz für den Gedenkort erreicht werden, sondern auch Einfluss auf die Definitionshoheit einer „staatlichen bzw. einer durch die herrschende Politik dominierten und motivierten Gedenkpolitik“ genommen werden. („Sich mit Kontinuitäten und Brüchen des Stigmas »asozial« auseinanderzusetzen, heißt für uns auch, den Bezug zu aktueller sozialer Ausgrenzung aufzuzeigen. Diese enthält weiterhin rassistische und sozialdarwinistische Komponenten. Neoliberale Parteien stellen sich jedoch nur ungern den Folgen ihrer Politik.“ http://bewegung.taz.de/organisationen/ak-marginalisierte-gestern-und-heute/blogeintrag/13-04-2012-nd-interview-rollback-in-rummelsburg)

Besonders freuen wir uns darüber, dass als Hauptredner_innen die Zeitzeug_innen:

Ilse Heinrich (http://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/ravensbrueck/60639/ilse-heinrich)

Rita Vowe, Tochter des ermordeten Sinti-Boxers Johann Rukeli Trollmann (http://www.ndr.de/kultur/kino_und_film/ndr_produktionen/trollmann139.html)

eingeladen wurden. Daneben werden kleiner Beiträge durch den Bezirksbürgermeister Andreas Geisel, den ehemaligen Berliner Museums- und Gedenkstättenreferenten Rainer E. Klemke und dem Arbeitskreis „Marginalisierte-gestern und heute“ gehalten.

Das Bezirksamt schreibt weiterhin: „Mehrere Bezirkspolitiker, Historiker, Teilnehmer des Runden Tisches „Gedenken an der Rummelsburger Bucht“ sowie Schulen haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.“ (http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/freizeit/kultur/kultur036.html)

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16. März Lärmdemo, Es geht weiter!

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23. März Refugees´Revolution Demo!

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Petition gegen geplante Abschiebung von Patras Bwansi

PETITION

Politisch motivierten Abschiebungsbescheid

gegen Patras Bwansi aufheben!

Kriminalisierung und Einschüchterung

beenden!

hier …

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16. März Lärmdemo

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23.03. Refugees´Revolution Demo

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13.02. Dresden „Naziaufmärsche blockieren ist unser Recht! Keine Kriminalisierung von Zivilcourage gegen rechts!“

http://www.dresden-nazifrei.com/images/stories/material/2013/fb_cover.png

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Mittwoch, 13. Februar 2013, , 13 Uhr, S-Bhf. Schöneweide (am Center)

Keine ungestörte Anreise Berliner Neonazis zum Aufmarsch in Dresden!

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14.02. ab 07.00 Uhr „Gemeinsam die Zwangsräumung mit Blockaden verhindern!“

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Was für Infrastruktur wird gestellt?

 

  • ab 13.2., 22 Uhr ist der Stadtteilladen in der Lausitzer Str. 8 Anlaufpunkt. Bei der langen Nacht der politischen Kunst und Kultur gibts Lesungen, Filmvorführungen, Konzerte und weiteres Programm bis 12 Uhr des Folgetages
  • ab 7 Uhr ist unser Infotelefon geschaltet: 0176 – 38357696
  • ab 7 Uhr ist über unseren Twitter-Account (https://twitter.com/WirKommenAlle) ein Liveticker geschaltet, der euch über die Geschehnisse auf dem Laufenden hält
  • ab 7 Uhr gibts ein Kiezfrühstück im Stadtteilladen
  • vor Ort werden Kiez-Übersichtskarten mit nützlichen Infos wie Anlauf- und Infopunkten, EA-Nummer etc. verteilt
  • es gibt einige Sitzunterlagen vor der Haustür – wer auf Nummer Sicher gehen will bringt ne eigene mit
  • es gibt einen Infopunkt im Irving Zola-Haus in der Ohlauer Straße 12 (Parallelstraße; Ecke Reichenberger Straße): http://irvingzolahaus.blogsport.de/
  • es gibt eine Vokü, die Essen für die Blockierer_innen mitbringt
  • mehrere Anwält_innen sind vor Ort unterwegs und ansprechbar, wenn ihr von Repression betroffen seid. Das Komitee für Grundrechte und Demokratie macht eine Polizeibeobachtung: Eventuelle Verstöße der Polizei werden aufgezeichnet und veröffentlicht. Die Demo-Sanitäter_innen sind für Notfälle vor Ort
  • eine Sambaband und Live-Acts sorgen für Stimmung ab früh morgens
  • Für Leute, die von auswärts kommen, gibt es eine Schlafplatzbörse mit Schlafgelegenheiten in der Nähe der Lausitzer Str. 8. Schreibt dafür an schlafplatz14f@riseup.net

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