Artikel getaggt mit Demonstration

05./06. und 13. Oktober Flüchtlingsmarsch Potsdam und Berlin

Termine:

· 5.10. Um 11 Uhr von „Freiland“ Demo zur Glienicker Brücke, danach nach Berlin Dahlem-Dorf, Otto-Suhr-Institut, Ihnestr. 21-22.
ACHTUNG! NPD Brandenburg soll Gegenkundgebung von 11 bis 14 Uhr in der Nähe der Glienicker Brücke (Menzelstr./ Ecke Berliner Straße) angemeldet haben!
· 6. 10. Vom OSI, Dahlem-Dorf, geht der Protestmarsch zum Oranienplatz.

 

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Es werden noch SCHLAFPLÄTZE gesucht – für Notfälle, kranke Personen, Kinder usw. – möglichst in der Nähe vom Oranienplatz. Weiter weg angebotene Plätze notieren wir natürlich auch.

Zudem fehlen noch folgende Materialien für das Camp selbst:
+ Schlafsäcke
+ Teppiche
+ Decken
+ Geschirr
+ Putzmittel – Eimer – Lappen usw.
+ Klopapier

+ Helle Lampen, z.B. auch Bau-Strahler
+ Kabeltrommeln
+ Verlängerungskabel – möglichst wasserdichte (!)
+ Mehrfach-Steckdosen – möglichst wasserdichte (!)

Personelle Unterstützung wird ebenfalls noch gesucht.

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25. August: Rostock Lichtenhagen – 20 Jahre nach den Pogromen. Das Problem heißt Rassismus!

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7. Juli Demo: Turn left, smash right! Nazistrukturen in Schöneweide aufdecken und bekämpfen!

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Kundgebung und Demonstration „20 Jahre nach den Pogromen – Das Problem heißt Rassismus“ am 25. August 2012 in Rostock

Samstag, 25.August 2012 ++++ Kundgebung , 11.00 Neuer Markt/ Rathaus Rostock +++Antirassistische Demonstration, 14.00 S-Lütten Klein+++Sonntag, 26. August 2012+++Antirassistisches Worldcafe:“ Lichtenhagen, NSUund alle schauen zu ..- ab 10.30 im Peter Weiss-Haus

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Demnächst wird es dazu eine weitere Webseite eines bundesweiten Initiativkreises geben …

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07.Juli Demonstration „Niemand ist vergessen“ im Gedenken an Wendland und alle anderen Opfer rechter Gewalt

Treffpunkt: 15:30 Uhr – Bahnhof Rheinsberger Tor/Neuruppin

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09.06. Bundesweites Vernetzungstreffen „Deutsche Zustände aufmischen“ zum 20. Jahrestag des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen

 

Bundesweites Vorbereitungstreffen

am Samstag, 9. Juni 2012,

in der Zeit von 12 – 19 Uhr

im Gebäude des      „Neuen Deutschland“, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin (Nähe Ostbahnhof)

Einladung …

Kampagne „Rassismis tötet“ …

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13. April Antifaschistische Demonstration in Südneukölln

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und 18.00 Uhr vor dem ehemaligen Notaufnahmelager Berlin-Marienfelde, in dem derzeit über 400 Flüchtlinge untergebracht sein sollen. Auch dort in der Nähe ist ein Naziaufmarsch angemeldet worden. Beide Protestveranstaltungen werden breit mobilisiert.

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PM: Demonstration am 13. Januar und Spendenaufruf nach rassistischem Übergriff in Prenzlauer Berg

North East Antifa (NEA) und Kampagne „Zusammen handeln- gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung“

Stendaler Straße 4

10559 Berlin

Pressekontakt:
Martin Sonnenburg | nea@riseup.net | Tel: 015784626097

 

An die Leiter der Ressorts

Lokales / Berlin / Überregional                                                                                                   Berlin, 11. 01. 2012

 

Presseerklärung:

Demonstrations- und Spendenaufruf nach rassistischem Übergriff in Prenzlauer Berg!

 

8. Januar, U-Bhf. Eberswalder Straße, Prenzlauer Berg: Der 23. jährige Hamid-Tahar A. wird von drei jungen Männern erst rassistisch beleidigt und wenig später brutal von ihnen zusammengeschlagen. Sie brechen Hamid das Nasenbein und fügen ihm einen gefährlichen Halswirbelriss zu – eine Vorstufe zum Genickbruch wie später Ärzte bestätigen. Ein Mordversuch mitten im „Szene-Kiez“…

Hamid-Tahar A. lebt noch nicht lang in diesem Land – in einem Asylbewerberheim. In seiner prekären Situation wird Hamid jede Hilfe gebrauchen können. „Wir sind der Meinung, dass Solidarität praktisch sein muss. Wir rufen deshalb alle Berliner und Berlinerinnen dazu auf, an der Demonstration am 13. Januar ab 17.30 Uhr vom S-Bhf. Schönhauser Allee teilzunehmen und starten parallel dazu einen Spendenaufruf für Hamid, um ihn bei der Bewältigung der Arztkosten und anderer Dinge zu unterstützen“, so Martin Sonnenburg, Sprecher der Gruppe North East Antifa (NEA).

Am Sonntagmorgen ereignete sich zwischen 5 und 6 Uhr folgende Situation: Hamid spricht eine Frau an und lädt sie auf einen Kaffee ein. Drei Junge Männer, die sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls an der Eberswalder Straße Ecke Schönhauser Allee befinden, bekommen das Gespräch aus der Ferne mit und kommentieren es mit rassistischen Parolen. „Lass unsere Frauen in Ruhe, Ausländer geh nach Haus, dorthin, wo du hergekommen bist“ rufen sie Hamid entgegen. Nach einer verbalen Auseinandersetzung wurde er von einem der Drei niedergeschlagen und so heftig gegen den Kopf getreten, dass dieser mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Derzeit liegt er auf der Intensivstation – sein Zustand ist laut Ärzteaussagen immer noch kritisch.

Hamids Angreifer konnten so handeln, weil ihnen der Raum dafür gegeben wurde, sowohl gesellschaftlich – 50 Prozent der Deutschen finden Deutschland sei in gefährlichem Maße „überfremdet“ (1) – als auch physisch. So entpuppt sich auch die Etikettierung des Prenzlauer Bergs als „Multi-Kulti-Kiez“(2) einmal mehr als touristischer Marketing-Mythos, denn auch hier sind rassistische Übergriffe bittere Realität – mit möglicherweise tödlichen Folgen für deren Opfer. Verkehrs- und Publikumsknotenpunkte wie der S-Bahnhof Schönhauser Allee und der „Feierkiez“ rund um den U-Bahnhof Eberswalder Straße waren in der Vergangenheit immer wieder Schauplatz von Übergriffen. So wurde z.B. Anfang Dezember ein homosexuelles Paar vor einem Supermarkt am S-Bahnhof Schönhauser Allee von einer Gruppe Jugendlicher bespuckt und geschlagen (3).

Unter dem Motto „Wenn Rassisten zuschlagen, sorge dafür, dass sie es nie wieder tun!“ will das Bündnis „Zusammen handeln!“ und die North East Antifa am Freitag, den 13. Januar ein deutliches Zeichen gegen rechte und rassistische Einstellungen bzw. Tendenzen im Berliner Nordosten setzen. „Die Tatsache, dass es in den frühen Morgenstunden des 11. Januar erneut zu einem rechten Angriff kam, unterstreicht die Notwendigkeit der Veranstaltung“. Eine Angehörige der Neonazi-Szene schlug einen 41 jährigen Punk mehrmals mit einer Flasche auf den Kopf (4).

Eine AnsprechpartnerIn für die Medien wird vor Ort sein und Auskünfte sowie Informationen zu diesem rassistischen Übergriff und der aktuellen Situation im Berliner Nordosten geben.

Demo: Fr. 13. Januar 2012 | 17.30 Uhr | S-Bhf. Schönhauser Allee | Berlin
Infos unter: www.nea.antifa.de

Spendenkonto:

Berliner VVN-BdA e.V., Postbank Berlin, BLZ: 100 100 10, Konto: 315 904 105, Betreff: Hamid

North East Antifa (NEA) | nea@riseup.net | www.nea.antifa.de
„Zusammen handeln!“ | Kampagne_Zusammen_handeln@gmx.de | www.zusammenhandeln.blogsport.eu

Quellen: 01 2011, Wilhelm Heitmeyer, „Deutschen Zustände“ (Folge 9) | 02 Welt Online, 10.01.2012, „Neonazi-Trio bricht Ausländer fast das Genick“ | 03 Tagesspiegel, 03.12.2012, „Homosexuelle in Prenzlauer Berg geschlagen und bespuckt“ | 04 B.Z., 11.01.2012, „Neonazi-Frau schlägt Punker mit Flasche“

 

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13. Januar Demo: Wenn Rassisten zuschlagen, sorge dafür, dass sie es nie wieder tun!

PM: Demonstrations- und Spendenaufruf nach rassistischem Übergriff in Prenzlauer Berg!

8. Januar, U-Bhf. Eberswalder Straße, Prenzlauer Berg: Der 23. jährige Hamid-Tahar A. wird von drei jungen Männern erst rassistisch beleidigt und wenig später brutal von ihnen zusammengeschlagen. Sie brechen Hamid das Nasenbein und fügen ihm einen gefährlichen Halswirbelriss zu – eine Vorstufe zum Genickbruch wie später Ärzte bestätigen. Ein Mordversuch mitten im „Szene-Kiez“…

Hamid-Tahar A. lebt noch nicht lang in diesem Land – in einem Asylbewerberheim. In seiner prekären Situation wird Hamid jede Hilfe gebrauchen können. „Wir sind der Meinung, dass Solidarität praktisch sein muss. Wir rufen deshalb alle Berliner und Berlinerinnen dazu auf, an der Demonstration am 13. Januar ab 17.30 Uhr vom S-Bhf. Schönhauser Allee teilzunehmen und starten parallel dazu einen Spendenaufruf für Hamid, um ihn bei der Bewältigung der Arztkosten und anderer Dinge zu unterstützen“, so Martin Sonnenburg, Sprecher der Gruppe North East Antifa (NEA). mehr …

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