Artikel getaggt mit Geert Wilders

24. August Pressemitteilung: Rassistenkongress platzen lassen! Desto früher, umso besser!

„Blockieren ist unser Recht. Öffentlichen Auftritten von Rassisten muss entschieden entgegen getreten werden. Auch mit zivilem Ungehorsam. Dabei wird von uns keine Eskalation ausgehen“ erklärt die Kampagne „Zusammen handeln- gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung“. weiter lesen …

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Filmabend: “Geert Wilders – ein Rechtspopulist”

Do. 25. August 2011 | 18:00 Uhr | Bunte Kuh | Bernkasteler Str. 78 | Berlin-Weißensee
Org: Antifaschistische Initiative Nord-Ost (AINO)

Geert Wilders  begann seine Laufbahn bei der niederländischen rechts-liberalen Volkspartij voor Vrijheid en Democratie  („Volkspartei für Freiheit und Demokratie“). Nach einer längeren Phase der politischen Radikalisierung gründete er die „Partij Voor de Vrijheid“ (Partei  für die Freiheit), deren unanfechtbarer Anführer er ist. Den Rest des Eintrags lesen. »

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„Die Freiheit nehm’ ich mir. – Wilders blockieren!

Sa. 3. September 2011 | ab 12:00 Uhr | Achtet auf aktuelle Infos | Berlin-
Veranstaltung auf Facebook

„Die Freiheit“ lädt wie im letzten Jahr Geert Wilders, den Popstar der neuen euro-zentristischen Rechten, ein. Ohne nennenswerte Störungen konnte Wilder vor 600 Rassist_innen referieren, die aus dem gesamten Bundesgebiet und den Nachbarländern Deutschlands angereist waren.

Website: www.zusammenhandeln.blogsport.eu
Facebook: Kampagne Zusammen Handeln
Twitter: www.twitter.com/nowildersberlin
Presse-Tel.: 0157 520 903 97


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Podiumsdiskussion: “Rechtspopulismus” – Begriffsbestimmung, Akteur_innen und Gegenstrategien

Fr, 2. September 2011 | 19.00 Uhr | Helle Panke | Kopenhagener Str. 9 | Berlin-Prenzlauer Berg
mit: Prof. Christoph Butterwegge (Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften, Uni. Köln), Dirk Stegemann (Bündnis “Rechtspopulismus stoppen”), Jeroen Bosch (Redaktion der Zeitschrift “Alert!”, Niederlande)

Org: Rosa-Luxemburg-Stiftung (Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V. ), Bündnis “Rechtspopulismus stoppen”

Nach den Anschlägen in Norwegen durch einen Neonazi und christlichen Fundamentalisten hat die Suche nach Hintergründen und Motivationen begonnen. Der Hass auf MigrantInnen, inbesondere MuslimInnen sowie auf Linke als vermeintlich Verantwortliche für eine “Multikultigesellschaft” und die Furcht vor einer angeblichen “Islamisierung” und “Überfremdung” gelten als Motive für die abscheulichen Morde. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Film- und Diskussionsveranstaltung : “Geert Wilders- Prophet der Angst“

Do. 01. September 2011 | 19:30 Uhr  | BAIZ | Christinenstr. 1 | Berlin-Prenzlauer Berg/Mitte
mit: Jeroen Bosch (Antifaschistisches Recherchemagazin “Alert!”, Niederlande)
Org: North East Antifascists (NEA)

Es ist wieder soweit: der prominente niederländische Rechtspopulist Geert Wilders kommt auf Einladung des ehem. CDU-Rechtsaußen- und jetzigen “Freiheit”-Politikers René Stadtkewitz nach Berlin. Es ist heiße Wahlkampfphase und rechte Kreuzritter-Parteien wie “Pro Deutschland” und “Die Freiheit” Den Rest des Eintrags lesen. »

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Aufruf: Freiheit ist nicht wählbar!

Freiheit ist nicht wählbar!
Gegen rassistische Hetze und soziale Spaltung – für eine solidarische Gesellschaft

Aufruf zur Antifa-Demo gegen die Parteizentrale von „Die Freiheit“ am 26. August 2011.
(Als Redebeitrag gehalten bei der Dmeo „Freiheit ist nicht wählbar!“ am 26. August 2011)

Marsch nach rechts!

„Europa rückt nach rechts“, mahnen die Tageszeitungen nach nahezu jeder Parlamentswahl eines europäischen Landes. Gemeint sind nicht die traditionellen Rechtsparteien Europas, sondern eine neue Strömung rechts-liberaler Parteien, die gemeinhin als „Rechtspopulismus“ bezeichnet wird. Mit ihrer kultur-rassistischen und populistischen Propaganda konnten diese Parteien große Wahlerfolge in Nachbarländern wie Schweden, Finnland oder den Niederlanden verbuchen. Auch in der Schweiz entfachte die rechtspopulistische Polemik der „Schweizerischen Volkspartei“(SVP) vom angeblichen Untergang des Abendlandes durch den „agressiv-missionarischen Islam“ eine von ihr geführte Debatte, die in einem rassistischen Referendum, dem sogenannten Minarettverbot, gipfelte. Die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» wurde am 29. November 2009 in einer Volksabstimmung angenommen. Die ursprüngliche Forderung nach einem kompletten Moscheebauverbot erhielt 57,5 % der Stimmen (bei 53,4% Wahlbeteiligung). Heraus kam zwar „nur“ das „Minarettverbot“, aber die Kampagne für ein absolutes Verbot bescherte der SVP den politischen Rückhalt ihrer anti-muslimischen Wählerschaft für ihre rechte Hardliner-Politik.
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TAZ: „Rechtspopulisten grillen“

Rechtspopulisten grillen
„Pro Deutschland“ und „Freiheit“ planen zwei Anti-Islam-Events in Berlin. Verbände und Parteien organisieren Protest dagegen.
28.07.2011, Konrad Litschko, TAZ

Gegen zwei von Rechtspopulisten geplante Anti-Islam-Events in Berlin braut sich breiter Widerstand zusammen. Mehrere Parteien und Verbände wollen die Veranstaltungen mit Protest begleiten. „Gerade so kurz nach den schrecklichen Ereignissen in Norwegen sind die Ankündigung eine geschmacklose Provokation, die wir nicht hinnehmen werden“, schimpft Dirk Stegemann vom Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“.

Am Wochenende des 27. und 28. August wollen die Rechtsaußen von Pro Deutschland in Berlin einen „Anti-Islamisierungs-Kongress“ abhalten. Die Partei erwartet dafür bis zu 1.000 Teilnehmer, darunter Politiker des weit rechten Vlaams Belang aus Belgien und der FPÖ aus Österreich. Für den Samstag seien „zwei, drei spontane Kundgebungen“ geplant, an denen man „an markanten Punkten der Stadt auf hiesige Islamisierung“ hinweisen wolle, kündigt Landeschef Lars Seidensticker an. Am Abend werde es ein Grillfest für die Teilnehmer geben. Die Örtlichkeiten hält die Partei „aus Sicherheitsgründen“ geheim.
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Höhepunkt soll eine Demonstration am Sonntag werden, die vom Potsdamer Platz vors Brandenburg Tor führen soll. Motto: „Wählen gehen für Thilos Thesen“. Die Polizei bestätigt eine entsprechende Anmeldung für 1.000 Teilnehmer.

Nur eine Woche später, am 3. September, will die rechtspopulistische Konkurrenz, die Freiheit-Partei, ebenfalls mit Anti-Islam-Tiraden vor den Wahlen punkten. Sie lädt den niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders nach Berlin ein. Daneben sollen ein Politiker der Schweizer rechtsnationalen SVP und der US-Islamkritiker Robert Spencer sprechen. Thema sei die „Islamisierung Europas“, so Parteisprecher Thomas Böhm. Anfang nächster Woche werde der Ticketverkauf beginnen. Über den Veranstaltungsort werde noch verhandelt.

Schon im letzten Oktober hatte Geert Wilders vor 500 Zuhörern in einem Berliner Hotel gesprochen, auf Einladung von René Stadtkewitz. Der wurde daraufhin aus der CDU-Fraktion ausgeschlossen und gründete die „Freiheit“. „Diesmal erwarten wir noch mehr Gäste“, sagt Böhm.

Rund 20 Berliner Verbände und Parteien haben sich zum „Bündnis Rechtspopulismus stoppen“ zusammengeschlossen – darunter die Naturfreunde, Ver,di, den Vereinen Allmende und „Laut gegen Nazis“ sowie SPD, Linke, Grüne und DKP. Sie verweisen auch auf die ideologische Nähe des Norwegen-Attentäters Anders Behring Breivik, der in seinem „Manifest“ gegen Multikulturalismus und Muslime herzog. „Das unterscheidet sich in keinem Deut von den rechtspopulistischen Bewegungen“, betont Martin Hikel von den Berliner Jusos. „Der geplante Kongress ist eine weitere Demütigung der Opfer von Oslo.“

Bereits am Mittwochabend will das Bündnis „Solidarität mit den Opfern von Oslo und Utøya, gegen Rechtspopulismus und Rassismus“ am Rosenthaler Platz demonstrieren. Ein zweiter Aufzug soll am 26. August vom Boxhagener Platz zur Parteizentrale der „Freiheit“ an der Landsberger Allee führen. Beim Protest gegen den „Pro Deutschland“-Kongress nimmt sich das Bündnis Köln zum Vorbild. Dort hatten 2008 mehrere hundert Bürger einen Gipfel von Moschee-Gegnern verhindert.

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