Artikel getaggt mit Neonazis

29. August: Kundgebung und Gedenken an den von Neonazis ermordeten Günter Schwannecke

Die Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative wird am 29. August um 19 Uhr am Spielplatz Pestalozzistraße/Fritschestraße in Charlottenburg mit einer Kundgebung an den gewaltsamen Tod des Künstlers Günter Schwannecke erinnern und diesen  Ort symbolisch in “Günter-Schwannecke-Spielplatz” benennen. mehr …

Pressemitteilung der Berliner VVN-BdA: Gedenken, Erinnern, Aufarbeiten! 20 Jahre nach dem Mord am wohnungslosen Günter Schwannecke:

Die Verfasstheit einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit den “Schwächsten” umgeht, die sie selbst zuvor ausgegrenzt und erschaffen hat. Der wohnungslose Günter Schwannecke musste sterben, weil er sich gegen die rassistische Hetze von Neonazis stellte, die Menschen wegen ihrer vermeintlichen Herkunft bzw. ihres Aussehens angegriffen hatten. Seine Zivilcourage sollte allen als Vorbild dienen.“ erklärt der Berliner VVN-BdA e.V. anlässlich des 20.Jahrestages der Ermordung des wohnungslosen Günter Schwannecke durch einen Neonazi am 29. Januar 1992 in Berlin.

Wir rufen alle Berliner_innen dazu auf, an der Gedenkkundgebung teilzunehmen. mehr …

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25. August: Rostock Lichtenhagen – 20 Jahre nach den Pogromen. Das Problem heißt Rassismus!

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29. August: Kundgebung- Niemand ist vergessen! Günter Schwannecke als Nazi-Opfer anerkennen!

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10. August: Schiffbruch für die NPD! Auch in Berlin und Potsdam!

„Derzeit kündigt die NPD an:

11.00 Uhr Potsdam, Luisenplatz

16.00 Uhr Berlin, Gorkistr. Ecke Berliner Straße, Tegel (Gegenproteste sind angemeldet)

Ob dieser angemeldete Ort den Nazis reichen wird, könnte fraglich sein. Deshalb haltet Euch auf dem Laufenden, seid spotan, flexibel und mobil …!“

Für den Fall, dass die NPD ihre Abschlussveranstaltung geplant bzw. spontan in Berlin-Mitte beabsichtigt, wurde parallel zu Tegel von 09.00 bis 18.00 Uhr eine Gegendemonstration als Ersatz- bzw. Ergänzung angemeldet. (Route:Start südl.Potsdamer Platz-Ebertstr.-Scheidemannstr.-Yitzhak Rabin Straße-Reinhardtstr.-Luisenstr.-Pariser Platz-Unter den Linden-Karl Liebknecht Str.- Alexanderstr. über den Alexanderplatz-Weltzeituhr-Rathausstr.-Neptunbrunnen). Eine Genehmigung der Anmeldung liegt bis zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht vor.

 

 

Aktualisierungen hier und hier …

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20. Juli Info-, Koordinierungs- und Vernetzungstreffen zu Rassisten-Event der „Pro-Bewegung“ 17.-19. August in Berlin

20. Juli um 18.00 Uhr


Liebe Bündnispartner_innen, Unterstützer_innen und Interessent_innen,
vom 17. bis 19. August findet das von uns unterstützte und mitorganisierte „Festival gegen Rassismus“ (http://festivalgegenrassismus.wordpress.com/) auf dem Blücherplatz in Kreuzberg statt. Parallel dazu kündigten nun die Rassisten der Kleinstpartei „Pro Deutschland“ im selben Zeitraum ein „Wochenende der Superlative“ in Berlin an. Dabei wollen sie u.a. mit Mohammed-Karikaturen an verschiedenen Orten, vor Moscheen sowie linken bzw. alternativen Projekten etc. provozieren und Wahlkampf für die Europa-Wahlen 2014 machen.
(Samstag,18.August: 10.00 Uhr Pressekonferenz und Eröffnung der zweitägigen Ausstellung „Dokumentation Karikaturenstreit“, 12.00 Uhr Kundgebung vor der As-Sahaba-Moschee im Wedding, 14.00 Uhr Kundgebung vor der Al-Nur-Moschee in Neukölln, 16.00 Uhr Kundgebung in der Flughafenstraße/Ecke Herrmannstraße in Neukölln/

Sonntag,19. Ausgust ab 11.00 Uhr „Freiheitliche Stadtrundfahrt mit Kundgebungen“: Stationen: „1. Rathaus Kreuzberg, 2. Köpenicker Straße 137  (besetztes Haus), 3. Revaler  Straße („Deutschland verrecke“ auf dem Hausdach), 4. Liebigstraße / Ecke Rigaer Strasse (besetzte Häuser), 5. Ernst-Reuter-Platz 2 (erstes Haus in Deutschland mit Islam-Mietvertrag)“)

Für uns gehören das Agieren zu und das Reagieren auf Rassismus zusammen. Für das Agieren steht das „Festival gegen Rassismus“, dass zu dem das Thema Rassismus im gesamtgesellschaftlichen Kontext weit über rechtspopulistische und rassistische Kleinst- bzw. Splitterparteien hinaus thematisiert und problematisiert. Darüber hinaus gibt es das verständliche und notwendige Bedürfnis, Rassisten auch an diesem Wochenende die Straße nicht überlassen zu wollen und sich deren Provokationen entgegenzustellen. Dazu gab es mehrere Anfragen sowie Hinweise auf bereits geplante Gegenaktivitäten. Um einerseits gemeinsam einen Überblick darüber zu bekommen, was wo alles geplant oder an Bedürfnissen vorhanden ist und andererseits eine Möglichkeit der Koordinierung und Vernetzung anzubieten, möchte das Bündnis gegen Rassismus alle Interessierten für Freitag den 20. Juli um 18.00 Uhr zu einem Treffen beim Migrationsrat Berlin-Brandenburg in die Oranienstraße 34 einladen.

Erreichbarkeit: U1, U8, (U Kottbusser Tor), Bus M29 (Adalbertstr./Oranienstr.)

Bündnis gegen Rassismus und
Kampagne „Zusammen handeln! Gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung!“

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19. Mai „Niemand ist vergessen!“ Dieter-Eich-Gedenkdemo

15.00 Uhr/ S-Bhf. Buch, S2, Pankow

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22. März NPD-Verbot in die Praxis umsetzen! Protest gegen öffentlichen Nazi-Auftritt!

Ab 15.00 Uhr, „Ritz Carlton“, Potsdamer Platz 3

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PM: Demonstration am 13. Januar und Spendenaufruf nach rassistischem Übergriff in Prenzlauer Berg

North East Antifa (NEA) und Kampagne „Zusammen handeln- gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung“

Stendaler Straße 4

10559 Berlin

Pressekontakt:
Martin Sonnenburg | nea@riseup.net | Tel: 015784626097

 

An die Leiter der Ressorts

Lokales / Berlin / Überregional                                                                                                   Berlin, 11. 01. 2012

 

Presseerklärung:

Demonstrations- und Spendenaufruf nach rassistischem Übergriff in Prenzlauer Berg!

 

8. Januar, U-Bhf. Eberswalder Straße, Prenzlauer Berg: Der 23. jährige Hamid-Tahar A. wird von drei jungen Männern erst rassistisch beleidigt und wenig später brutal von ihnen zusammengeschlagen. Sie brechen Hamid das Nasenbein und fügen ihm einen gefährlichen Halswirbelriss zu – eine Vorstufe zum Genickbruch wie später Ärzte bestätigen. Ein Mordversuch mitten im „Szene-Kiez“…

Hamid-Tahar A. lebt noch nicht lang in diesem Land – in einem Asylbewerberheim. In seiner prekären Situation wird Hamid jede Hilfe gebrauchen können. „Wir sind der Meinung, dass Solidarität praktisch sein muss. Wir rufen deshalb alle Berliner und Berlinerinnen dazu auf, an der Demonstration am 13. Januar ab 17.30 Uhr vom S-Bhf. Schönhauser Allee teilzunehmen und starten parallel dazu einen Spendenaufruf für Hamid, um ihn bei der Bewältigung der Arztkosten und anderer Dinge zu unterstützen“, so Martin Sonnenburg, Sprecher der Gruppe North East Antifa (NEA).

Am Sonntagmorgen ereignete sich zwischen 5 und 6 Uhr folgende Situation: Hamid spricht eine Frau an und lädt sie auf einen Kaffee ein. Drei Junge Männer, die sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls an der Eberswalder Straße Ecke Schönhauser Allee befinden, bekommen das Gespräch aus der Ferne mit und kommentieren es mit rassistischen Parolen. „Lass unsere Frauen in Ruhe, Ausländer geh nach Haus, dorthin, wo du hergekommen bist“ rufen sie Hamid entgegen. Nach einer verbalen Auseinandersetzung wurde er von einem der Drei niedergeschlagen und so heftig gegen den Kopf getreten, dass dieser mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Derzeit liegt er auf der Intensivstation – sein Zustand ist laut Ärzteaussagen immer noch kritisch.

Hamids Angreifer konnten so handeln, weil ihnen der Raum dafür gegeben wurde, sowohl gesellschaftlich – 50 Prozent der Deutschen finden Deutschland sei in gefährlichem Maße „überfremdet“ (1) – als auch physisch. So entpuppt sich auch die Etikettierung des Prenzlauer Bergs als „Multi-Kulti-Kiez“(2) einmal mehr als touristischer Marketing-Mythos, denn auch hier sind rassistische Übergriffe bittere Realität – mit möglicherweise tödlichen Folgen für deren Opfer. Verkehrs- und Publikumsknotenpunkte wie der S-Bahnhof Schönhauser Allee und der „Feierkiez“ rund um den U-Bahnhof Eberswalder Straße waren in der Vergangenheit immer wieder Schauplatz von Übergriffen. So wurde z.B. Anfang Dezember ein homosexuelles Paar vor einem Supermarkt am S-Bahnhof Schönhauser Allee von einer Gruppe Jugendlicher bespuckt und geschlagen (3).

Unter dem Motto „Wenn Rassisten zuschlagen, sorge dafür, dass sie es nie wieder tun!“ will das Bündnis „Zusammen handeln!“ und die North East Antifa am Freitag, den 13. Januar ein deutliches Zeichen gegen rechte und rassistische Einstellungen bzw. Tendenzen im Berliner Nordosten setzen. „Die Tatsache, dass es in den frühen Morgenstunden des 11. Januar erneut zu einem rechten Angriff kam, unterstreicht die Notwendigkeit der Veranstaltung“. Eine Angehörige der Neonazi-Szene schlug einen 41 jährigen Punk mehrmals mit einer Flasche auf den Kopf (4).

Eine AnsprechpartnerIn für die Medien wird vor Ort sein und Auskünfte sowie Informationen zu diesem rassistischen Übergriff und der aktuellen Situation im Berliner Nordosten geben.

Demo: Fr. 13. Januar 2012 | 17.30 Uhr | S-Bhf. Schönhauser Allee | Berlin
Infos unter: www.nea.antifa.de

Spendenkonto:

Berliner VVN-BdA e.V., Postbank Berlin, BLZ: 100 100 10, Konto: 315 904 105, Betreff: Hamid

North East Antifa (NEA) | nea@riseup.net | www.nea.antifa.de
„Zusammen handeln!“ | Kampagne_Zusammen_handeln@gmx.de | www.zusammenhandeln.blogsport.eu

Quellen: 01 2011, Wilhelm Heitmeyer, „Deutschen Zustände“ (Folge 9) | 02 Welt Online, 10.01.2012, „Neonazi-Trio bricht Ausländer fast das Genick“ | 03 Tagesspiegel, 03.12.2012, „Homosexuelle in Prenzlauer Berg geschlagen und bespuckt“ | 04 B.Z., 11.01.2012, „Neonazi-Frau schlägt Punker mit Flasche“

 

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13. Januar Demo: Wenn Rassisten zuschlagen, sorge dafür, dass sie es nie wieder tun!

PM: Demonstrations- und Spendenaufruf nach rassistischem Übergriff in Prenzlauer Berg!

8. Januar, U-Bhf. Eberswalder Straße, Prenzlauer Berg: Der 23. jährige Hamid-Tahar A. wird von drei jungen Männern erst rassistisch beleidigt und wenig später brutal von ihnen zusammengeschlagen. Sie brechen Hamid das Nasenbein und fügen ihm einen gefährlichen Halswirbelriss zu – eine Vorstufe zum Genickbruch wie später Ärzte bestätigen. Ein Mordversuch mitten im „Szene-Kiez“…

Hamid-Tahar A. lebt noch nicht lang in diesem Land – in einem Asylbewerberheim. In seiner prekären Situation wird Hamid jede Hilfe gebrauchen können. „Wir sind der Meinung, dass Solidarität praktisch sein muss. Wir rufen deshalb alle Berliner und Berlinerinnen dazu auf, an der Demonstration am 13. Januar ab 17.30 Uhr vom S-Bhf. Schönhauser Allee teilzunehmen und starten parallel dazu einen Spendenaufruf für Hamid, um ihn bei der Bewältigung der Arztkosten und anderer Dinge zu unterstützen“, so Martin Sonnenburg, Sprecher der Gruppe North East Antifa (NEA). mehr …

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03.01. PM Endlich Konsequenzen aus Neonazimorden ziehen!

“Die neuesten Veröffentlichungen über die Verstrickungen des Verfassungsschutzes in die Morde der Neonazigruppierung ‚Nationalsozialistischer Untergrund‘ (NSU) lassen immer mehr den begründeten Verdacht  der Strafvereitelung im Amt sowie der Beihilfe durch Unterlassung der Behörde vermuten. Die Staatsanwaltschaft ist aufgefordert, endlich aktiv zu werden. Sowohl behördlich als auch politisch Verantwortliche müssen für das scheinbar gezielte  Versagen zur Rechenschaft gezogen werden. Sie sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des neonazistischen Problems in Deutschland“, erklärt die Kampagne „Zusammen handeln! Gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung!“. Die Kampagne weiter: … hier

 

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