Artikel getaggt mit soziale Ausgrenzung

18.04. Einweihung drei Litfaßsäulen zum „Arbeits- und Bewahrungshaus Rummelsburg“

11.00 Uhr, Berlin-Rummelsburg, verlängerte Friedrich-Jacobs-Promenade, am Umriss der ehemaligen Kirche

Einweihung der drei Litfaßsäulen zum „Arbeits- und Bewahrungshaus Rummelsburg“ und zu den Naziverbrechen an den als so genannte „Asoziale“ gebrandmarkten, stigmatisierten, verfolgten, zwangssterilisierten und ermordeten Menschen am Rummelsburger Ufer.
Erstmals wird somit öffentlich an das Unrecht und die Naziverbrechen an sozial und rassistisch ausgegrenzten Menschen unter dem Stigma „asozial“ im Rahmen des Berliner Themenjahr 2013 „Zerstörte Vielfalt“ erinnert. Davon betroffen waren Bettler/innen, Wanderer, Wohnungslose, Homo*Menschen, Sexarbeiter/innen, „Kleinkriminelle“, Alkoholkranke, Frauen mit Kindern verschiedener Väter, so genannte „Arbeitsscheue“, Fürsorgeempfänger/innen aber auch explizit rassistisch verfolgte Menschen wie Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma.
HauptrednerInnen sind die ZeitzeugInnen Ilse Heinrich und Rita Vowe, Tochter des ermordeten Sinti-Boxers Johann Rukeli Trollmann.

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30.04. Antikapitalistische Walpurgisnacht

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15:00 | S- & U-Bhf Gesundbrunnen
Kundgebung mit Live Acts und Redebeiträgen

20:30 | Behmstraße/Badstraße
Demonstration: Take Back The City – Nimm was dir zusteht!


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1. Mai: Revolutionäre 1. Mai – Demo

18:00 | Spreewaldplatz (Nähe U-BHF Görlitzer Bahnhof)

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18.04. Einweihung der drei Litfaßsäulen zum „Arbeits- und Bewahrungshaus Rummelsburg“ im Rahmen des Berliner Themenjahr 2013 „Zerstörte Vielfalt“

Der Arbeitskreis „Marginalisierte – gestern und heute“ ruft zur Teilnahme auf:

„Am Donnerstag, dem 18. April 2013 um 11 Uhr wird die Einweihung der drei Litfaßsäulen zum „Arbeits- und Bewahrungshaus Rummelsburg“ und zu den Naziverbrechen an den als so genannte „Asoziale“ gebrandmarkten, stigmatisierten, verfolgten, zwangssterilisierten und ermordeten Menschen am Rummelsburger Ufer (10317 Berlin, verlängerte Friedrich-Jacobs-Promenade, am Umriss der ehemaligen Kirche) stattfinden.

Erstmals wird somit öffentlich an das Unrecht und die Naziverbrechen an sozial und rassistisch ausgegrenzten Menschen unter dem Stigma „asozial“ im Rahmen des Berliner Themenjahr 2013 „Zerstörte Vielfalt“ erinnert. Davon betroffen waren Bettler/innen, Wanderer, Wohnungslose, Homo*Menschen, Sexarbeiter/innen, „Kleinkriminelle“, Alkoholkranke, Frauen mit Kindern verschiedener Väter, so genannte „Arbeitsscheue“, Fürsorgeempfänger/innen aber auch explizit rassistisch verfolgte Menschen wie Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma. Zu dem konnte mit dem Stigma belegt und kriminalisiert werden, wer als angeblich „unangepasst“ nicht in das Bild der jeweiligen so genannten Mehrheitsgesellschaft bzw. der politisch Herrschenden passte. Anlass des Themenjahres und der Aufstellung der Litfaßsäulen ist der 80. Jahrestag der Machtergreifung der Nazis von 1933 und der 75. Jahrestag der Novemberpogrome des Jahres 1938.

Unser Anliegen und unsere Motivation liegt darüber hinaus an einer breiteren außerparlamentarischen Beteiligung an dem Prozess der Konzeption und Umsetzung eines Gedenk-, Lern- und Forschungsortes zur Geschichte von sozialer und rassistischer Ausgrenzung sowie deren Kontinuitäten und Brüchen unter Berücksichtigung der jeweiligen zeithistorischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und der Singularität der Naziverbrechen bis heute. Damit könnte nicht nur eine breitere gesellschaftliche Akzeptanz für den Gedenkort erreicht werden, sondern auch Einfluss auf die Definitionshoheit einer „staatlichen bzw. einer durch die herrschende Politik dominierten und motivierten Gedenkpolitik“ genommen werden. („Sich mit Kontinuitäten und Brüchen des Stigmas »asozial« auseinanderzusetzen, heißt für uns auch, den Bezug zu aktueller sozialer Ausgrenzung aufzuzeigen. Diese enthält weiterhin rassistische und sozialdarwinistische Komponenten. Neoliberale Parteien stellen sich jedoch nur ungern den Folgen ihrer Politik.“ http://bewegung.taz.de/organisationen/ak-marginalisierte-gestern-und-heute/blogeintrag/13-04-2012-nd-interview-rollback-in-rummelsburg)

Besonders freuen wir uns darüber, dass als Hauptredner_innen die Zeitzeug_innen:

Ilse Heinrich (http://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/ravensbrueck/60639/ilse-heinrich)

Rita Vowe, Tochter des ermordeten Sinti-Boxers Johann Rukeli Trollmann (http://www.ndr.de/kultur/kino_und_film/ndr_produktionen/trollmann139.html)

eingeladen wurden. Daneben werden kleiner Beiträge durch den Bezirksbürgermeister Andreas Geisel, den ehemaligen Berliner Museums- und Gedenkstättenreferenten Rainer E. Klemke und dem Arbeitskreis „Marginalisierte-gestern und heute“ gehalten.

Das Bezirksamt schreibt weiterhin: „Mehrere Bezirkspolitiker, Historiker, Teilnehmer des Runden Tisches „Gedenken an der Rummelsburger Bucht“ sowie Schulen haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.“ (http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/freizeit/kultur/kultur036.html)

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16. März Lärmdemo, Es geht weiter!

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29. August: Kundgebung und Gedenken an den von Neonazis ermordeten Günter Schwannecke

Die Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative wird am 29. August um 19 Uhr am Spielplatz Pestalozzistraße/Fritschestraße in Charlottenburg mit einer Kundgebung an den gewaltsamen Tod des Künstlers Günter Schwannecke erinnern und diesen  Ort symbolisch in “Günter-Schwannecke-Spielplatz” benennen. mehr …

Pressemitteilung der Berliner VVN-BdA: Gedenken, Erinnern, Aufarbeiten! 20 Jahre nach dem Mord am wohnungslosen Günter Schwannecke:

Die Verfasstheit einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit den “Schwächsten” umgeht, die sie selbst zuvor ausgegrenzt und erschaffen hat. Der wohnungslose Günter Schwannecke musste sterben, weil er sich gegen die rassistische Hetze von Neonazis stellte, die Menschen wegen ihrer vermeintlichen Herkunft bzw. ihres Aussehens angegriffen hatten. Seine Zivilcourage sollte allen als Vorbild dienen.“ erklärt der Berliner VVN-BdA e.V. anlässlich des 20.Jahrestages der Ermordung des wohnungslosen Günter Schwannecke durch einen Neonazi am 29. Januar 1992 in Berlin.

Wir rufen alle Berliner_innen dazu auf, an der Gedenkkundgebung teilzunehmen. mehr …

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18./19. August: Pro Deutschland die Tour vermasseln! Kein Raum für Rassismus und soziale Ausgrenzung!

Webblog …

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07.Juli Demonstration „Niemand ist vergessen“ im Gedenken an Wendland und alle anderen Opfer rechter Gewalt

Treffpunkt: 15:30 Uhr – Bahnhof Rheinsberger Tor/Neuruppin

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19. Mai „Niemand ist vergessen!“ Dieter-Eich-Gedenkdemo

15.00 Uhr/ S-Bhf. Buch, S2, Pankow

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Webblog „Zukunftsdialog“ der Bundeskanzlerin nutzen!: Bundesweiter Aktionsplan gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung – Extremismusklausel abschaffen! Jetzt!

Wir wollen mit diesem eigenen Vorschlag, den Nazis, Rassisten, Nationalisten und Sozialchauvinisten den öffentlichen Raum „Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin“ streitig machen und eigene Aktivitäten bzw. Forerungen entgegenstellen. Mittlerweile finden sich auf diesem Blog „Vorschläge“ und eine Reihe Kommentare, die von der NPD bis zu rassistischen, nationalistischen und sozialchauvinistischen Gruppierungen bzw. Einzelpersonen reichen (http://www.heise.de/tp/artikel/36/36503/1.html). Dem muss entgegengetreten werden. Zivilcourage ist auch im Internet notwendig!

Hier geht es zur Abstimmung unseres Vorschlages zu einem wirkungsvollen „Bundesweiten Aktionsplan gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung“ sowie zur Abschaffung der „Extremismusklausel“: weiter …

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